Beziehung zwischen Farang und Thaifrau.
Einleitung
Jährlich kommen über eine Million Besucher nach Koh Samui. Manche Touristen kommen immer wieder. Nicht nur, weil ihnen die Insel so gut gefällt, sondern weil sie sich in eine Thaifrau verliebt haben. Aus Besuchern werden Residenten: Sind sie alleinstehend hergekommen, dauert es meist nicht lange, bis sie eine Beziehung haben. Und dann gibt es noch als kleinsten Teil der Farang auf Koh Samui Geschäftsleute, die hier ihrem Business nachgehen. Auch die Mitglieder dieser Gruppe sind meist in einer Thai-Farang-Beziehung glücklich. Oder auch nicht ...
Nicht wenige Expats jammern in allen möglichen Foren und Publikationen über ihre Beziehung mit einer Thaifrau. Auch in Gesprächen, vor allem in reinen Männerrunden, wird oft über die spezielle thailändische Variante des Geschlechterkampfes gesprochen. Dabei fallen häufig sehr drastische Worte (dann fällt auf, wie wenig die Wortführer von der Thaikultur verstanden haben). Häufig kann man lautstarke Dispute zwischen den Paaren in der Nachbarschaft hören. Viele Beziehungen scheitern so schnell, wie sie eingegangen wurden. Woran liegt das? Was macht die Beziehung zwischen einem Farangmann und einer Thaifrau so schwierig? Das soll hier erklärt werden!
Erste Begegnung
Es soll Beziehungen zwischen Farangs und Thais geben, die ihren Ursprung nicht in einer Bar haben. Aber die allermeisten ersten Begegnungen, die dann zu einer Dauerbeziehung werden, finden dort statt. Wenn Sie mehr über Lady Bars erfahren wollen lesen Sie bitte unsern Artikel "Lady Bars".Die Ladybarwelt ist eine Scheinwelt, ein Bühnenstück der Illusionen. Das Besondere daran ist, dass die Akteure in ganz unterschiedlichen Stücken mitspielen!
Das Theaterstück der Thailady heißt: Ich suche einen treuen, reichen und spendablen Ernährer für mich und meine Familie. Das Stück des Farang heißt: Ich will Spaß, Sex und Entspannung. Das Ganze funktioniert, weil die Thailady sich viel Mühe gibt, der Illusion des Farang zu entsprechen. Sie will aber auch sehr schnell und sehr genau wissen, mit wem sie es zu tun hat. Sie wird niemals mit all den Absichten, die hinter ihrer Arbeit stehen, herausrücken. So wird der Farang, wenn er sich mehr und mehr in seine scheinbare Eroberung verliebt, äußerst zärtlich und liebevoll, mit viel Spaß und Sex, in ein Netz versponnen, von dem er noch nicht mal ahnt, dass es existiert. Das trifft besonders auf Farangnovizen zu.
Die lockere, entspannte Atmosphäre sowie die scheinbare Tatsache, dass Altersunterschiede auf einmal nicht mehr hinderlich und die Ladies leicht verfügbar sind, sorgen schnell dafür, dass der Farang glaubt, im Paradies zu sein. Diesen Zustand wird er kaum beenden wollen. Seine geliebte Thaifrau ist der Grund für sein neu gefundenes Glück - da macht ihm das Bezahlen nicht viel aus. Was sind schon 1000 Baht hier und 1000 Baht dort? Seine Thaifrau ist so ganz anders, als die Frauen die er vorher kannte. Zierlich, anschmiegsam, jung, hübsch, sexy, unverkrampft, lustig, agil, kurz der Engel in seinem Paradies auf Erden.
Die Thailady dagegen hat einen Fisch an der Angel und ihre Angelschnur reicht womöglich bis nach Europa oder Amerika. Nicht wenige Farang überweisen, nach einer Urlaubsbeziehung weiter regelmäßig Geld aus der Heimat, wenn sie aus beruflichen oder familiären Gründen noch nicht in Thailand leben können.Moment - der Farang hat doch dort gar keinen „Zugriff“ mehr und wer zahlt denn schon im Westen ohne Gegenleistung? Nur Verliebte tun sowas. Die Zahlungen sollen die Zukünftige von der Bararbeit befreien und sie für den Westler sozusagen frei halten. Dass sie in Wirklichkeit weiterhin anschafft, und eventuell noch zwei andere Fische an der Angel hat, ist für die Thaifrau kein Problem. Schließlich ist sie alleingestellt und muss zusehen, wie sie klar kommt.Sie werden in den weiteren Kapiteln bald besser verstehen was mit dem verliebten Farang passiert. Er hat begonnen, sich auf eine Abenteuerreise der Gefühle zwischen Werten und Kulturen zu begeben.In den folgenden Kapiteln geht es um Farang, die in Thailand dauerhaft mit einer Thaifrau zusammenleben (wollen). Um nicht dauernd das Wort Farang zu gebrauchen wird manchmal auch vom Westler die Rede sein. Westler steht für Amerikaner, Australier und Europäer.
Zu Beginn: Das Paradies auf Erden
Für ihn beginnt zunächst eine Reise in die Vergangenheit, in die Zeit, als die Männer noch das Sagen hatten. Seine Frau überläßt ihm zunächst fast alle Entscheidungen, und er wird immer wieder das berühmte : „Its up to you“ hören. Sie möchte dass er bestimmt, was passiert, und klar sagt, was er möchte. „Speak clear“ ist eine weitere oft benutzte Wendung, mit dem die Thailady den Farang in die Führungsposition bringt. Das ist der Farang nicht (mehr) gewohnt - in Europa oder Amerika gelten längst andere Regeln zwischen Mann und Frau.
Entscheidungen gemeinsam und auf Basis von Gleichheit zu treffen funktioniert mit einer Thaifrau nicht richtig. Das führt schnell dazu, dass der Farang je nach Typus entweder zum Despoten wird, oder aber sich dauernd in sinnlose Entscheidungsdiskussionen verstrickt, die bei seiner Thaifrau auf Unverständnis stoßen. Dieser Unterschied zum Westen bringt den Mann in eine Position, die er sich eigentlich immer heimlich gewünscht hat: Er entscheidet.
Wenn er Lust auf Sex hat, ist es kein Problem, diesen auch zu bekommen, denn die Thaifrau will ihren Farang glücklich machen. Die Sexualmoral in diesem buddhistischen Land hat sowieso andere Grundlagen als die westliche Einstellung zur Sexualität. Sexualität in einer Ehe/Beziehung hat heilende und auch spirituelle Bedeutung, dient dem Wohlbefinden und ist nicht negativ besetzt. Die tieferen religiösen und spirituellen Aspekte hier zu erläutern würde zu weit führen.
Die Führungsposition inne zu haben, gibt dem Mann anfangs ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Das ändert sich aber bald! Zunächst herrscht trotz des teilweise großen Altersunterschieds für den Farang das Paradies auf Erden. Er lebt auf einer Paradiesinsel, mit allem was dazugehört. Die Preise sind im Vergleich zum Westen niedrig, das Leben zeigt sich anfangs von seiner besten Seite. Also heißt es, das Leben zu genießen, zusammen mit der neugefundenen Traumfrau an seiner Seite.
Doch langsam schleichen sich erste Irritationen ins tägliche Zusammenleben ein.
Sie war vorher ein ganz bestimmtes Barleben gewohnt, dass von Abwechslung, viel Spaß der Frauen untereinander und einem klar umrissenen Alltag geprägt war. Jetzt gibt es nur noch einen Farang, der in seinen alltäglichen Routinen für die Thaifrau meistens völlig fremdartig wirkt.
Aus der zunächst sehr anschmiegsamen, manchmal fast etwas schüchtern wirkenden Thailady wird langsam eine sehr klar und bestimmend auftretende Frau, die geschickt ihre Belange einfordert. Die anfängliche Führungsposition des Westlers löst sich zusehends auf. Jetzt beginnt der Alltag, nach ein oder zwei Monaten setzt eine neue Phase in der Beziehung ein.
Was jetzt in vielen Fällen beginnt, könnte man als eine fiebrige Erkältung umschreiben, die leider oft lange anhält und manchmal sogar zum Tod der Beziehung führt. Die Ursachen für diesen Beziehungskampf haben sprachliche, kulturelle und soziale Hintergründe. Das Bild von Hund und Katze, die sich dauernd missverstehen, könnte einem in den Sinn kommen.
Sprach- und Bildungsdefizite
Mit der Zeit beginnen die sprachlichen Beschränkungen zwischen dem Paar immer deutlicher zu werden. Meist wird ja Englisch gesprochen, und entweder einer oder auch beide Partner sprechen diese Sprache nur sehr unzureichend. So kommt es zunehmend zu echten Missverständnissen. Alleine schon die Sprechweise, die aus dem Thailändischen ins Englische übernommen wird, lässt die Sätze einer unzufriedenen oder gar wütenden Thaifrau sehr hart klingen.
Die sprachlichen Höflichkeitsfloskeln sind im Thailändischen eher eine nebensächliche Verzierung, während unser Bitte und Danke schon etwas über die Gesprächsqualität aussagt. Lassen wir die Höflichkeitsfloskeln weg, sind wir meist auch sauer. Wenn die Thaifrau etwas von uns möchte und dies ohne "Bitte" und "Danke" formuliert, kann es gut sein, dass sie es gar nicht so fordernd und aggressiv meint, wie es klingt.
Je psychologischer die Inhalte der Kommunikation werden, umso deutlicher treten die Sprachdefizite auf beiden Seiten zu Tage. Es ist ja schon in einer gemeinsamen Sprache nicht einfach, solche Dinge zu besprechen, um wie viel schwerer wird es, wenn Themen wie Eifersucht, Haushaltsführung, Geldausgeben, persönliche Interessen und Eigenheiten usw. in einer Fremdsprache besprochen werden müssen!
Ein weiteres Problem, das immer stärker werden kann, sind die eventuell vorhandenen Bildungsunterschiede. Die meisten Thaifrauen, die in Bars gearbeitet haben, kommen aus sehr einfachen Verhältnissen. Das Thailändische Schulsystem hat keinen besonders guten Ruf und vermittlelt wenig Allgemeinbildung. Häufiger als Bücher werden Magazine gelesen und ab und zu auch mal eine Tageszeitung. Die Thais lieben Fernsehen , aber das Thaifernsehen ist eher auf Seifenopern spezialisiert. Sendungen über fremde Kulturen sind eher selten.
Natürlich besitzen nicht alle Farangs eine bessere Bildung, aber alleine schon der Altersunterschied und die längere Lebenserfahrung des Expats machen oft einen Unterschied aus. Vieles was uns in Europa selbstverständlich ist, muss erst einmal erklärt werden: Geografie, politische Systeme, unser Gesundheits- und Rentensystem bis hin zur europäischen Lebensweise. Und nur mit einiger Mühe lassen sich Vorurteile wie das Märchen vom sagenhaften Reichtum aller Farang ausräumen.
Falls die Thaifrau vorher schon mal mit einem Farang zusammen war, wird es weniger Erklärungsaufwand geben. Aber stellen sie sich trotzdem darauf ein vieles erklären zu müssen. Für die Thaifrau kommt der Westler ja wirklich aus einer anderen Welt, die sie nicht versteht und die sie deshalb auch verängstigt. Sie hat so einiges schon gehört über westliche Lebensweisen, hat Farangladies am Strand gesehen die halbnackt herumlaufen und in aller Öffentlichkeit rumknutschen, und jetzt lebt sie mit einem Farang zusammen, der so ganz anders im Alltag lebt und sich auch ganz anderes als ein Thaimann verhält.
Streit
Westler lieben Logik, wenn es um Argumentationen geht. Mit vielen Worten werden Beweise für den eigenen richtigen Standpunkt vorgebracht. Bei der Thaifrau stoßen sie dann aber doch auf taube Ohren. Die Thaifrau ist absolut nicht dumm und begriffsstutzig, sie kennt nur die westlichen Argumentationstechniken nicht. Sie kann nicht verstehen wieso der Farang bei einem Thema wie Freizeitgestaltung auf sie einredet, laut wird und immer wieder erzählt, es sei völlig normal, in Europa auch mal alleine auszugehen. Sie fühlt sich persönlich angegriffen, ist sprachlich kaum in der Lage dagegen zu halten und versteht nicht warum ihr Mann alleine ausgehen will. Meist beendet sie den Disput durch Schweigen!
Der Farang hat alle seine guten Absichten wie ein Verteidiger vor Gericht vorgetragen, hat mit bestechender Logik Zusammenhänge hergestellt, die seinen Standpunkt untermauern. Leider existiert der Richter zum Verfahren nur in seinem Kopf. Es kommt zu keinem für ihn positiven Urteil. Im Gegentei: Er wird durch Schweigen bestraft, was ihn erst recht wütend macht.
Er versteht seine neue Lebenswelt nicht mehr. Aus seiner bisher so geliebten Thailady ist nach kurzer Zeit ein Drachen geworden. Er soll immer nur Geld geben, die Familie unterstützen, sie mit Gold beschenken, sie unterhalten, immer zuhause hocken und darf noch nicht mal alleine ausgehen. Selten reagiert sie dankbar auf das, was er für sie tut. Er fühlt sich oft ungerecht behandelt. Reden hilft auch nicht, und will er mal seine Ruhe haben, ein Buch lesen, oder irgend etwas frickeln, gibt es gleich wieder Streit und das berühmte: "You don´t love me!"
Nein! Soweit kommt es noch, dass er sich unterbuttern lässt. Er hat das Haus, er hat das Geld, er ist gebildet, älter, hat mehr Lebenserfahrung. Da lässt er sich jetzt doch nicht von einer Thaifrau mit Minimalbildung und schlechten Manieren,sein Leben vermiesen!
Er wird jetzt hart durchgreifen wollen. Wenn er an die schönen Stunden mit ihr denkt, wird er aber bald wieder weich, auch wenn sie immer seltener werden.
Der Streit dominiert . Um beim Bild der Krankheit zu bleiben: Jetzt steigt langsam, aber sicher wirklich das Fieber.
Bestehen beide Gegner in dieser Phase der Beziehung auf ihren Positionen, dann wird sich das oben beschriebene Muster bei allen strittigen Punkten wiederholen. Es kommt zu einer Eskalation, die dann meist das Ende der Beziehung bedeutet. Nicht selten wird auch alkoholbedingt Gewalt angewendet, Haushaltsgegenstände werden zertrümmert und das Paradies wird zur Hölle. Übrigens kann aus einer zierlichen Thaifrau eine sehr geschickte, bärenstarke Inventarvernichterin werden, wenn sie keinen Ausweg mehr sieht, aus ihrer Gefühlsverfassung anders heraus zu kommen. Nicht selten haben Farang ernste Verletzungen aus solchen Konflikten davongetragen.
Wie kann so etwas im „Land des Lächelns“ passieren?
Die Missverständnisse gehen weit über das Sprachproblem hinaus. Es sind gravierende Kulturunterschiede, die dahinter stehen. Nur wer diese Unterschiede kennt, hat die Chance, eine glückliche Beziehung zu führen.
Im nächsten Kapitel werden die häufigsten Streitpunkte genannt. Bei jedem dieser Punkte werden Sie sehen können, was die unterschiedlichen Standpunkte kulturell begründet.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass Neurosen, Rauschgiftsucht, Alkoholismusund Kriminalität als Beziehungskiller hier nicht berücksichtigt werden, weil sie ja nicht so sehr mit der Kultur und mehr mit Individuen zu tun haben, und die Probleme noch mal potenzieren.
Geld
Bedeutung des Geldes für Thais:
Die Thailady ist wegen des Geldes mit dem Farang zusammen. Nicht Liebe im westlichen Sinne lässt sie bei ihm bleiben, sondern seine Möglichkeit für sie und ihre Familie etwas mit Geld zu tun. In Thailand ist es selbstverständlich dass der Mann mit seinem Geld, seinen Status untermauert, und dass er an die Familie der Ehefrau bei der Hochzeit einen möglichst großen Geldbetrag für die Braut entrichtet. Das Geld dazu kommt meist von seiner Familie. Wenn er kann, beschenkt er seine Frau, um ihr seine Liebe zu zeigen. Sie wird ihren Status durch möglichst viel Goldschmuck und gute Kleidung herausstellen, wird mit dem Geld ihres Mannes offen und ungeniert protzen. Sie wird alles daran setzen, dass der Mann ein Haus baut, Auto, Fernseher, Küchengeräte - alles muss her um Status zu zeigen.
In Thailand wird Geld, wenn es mal da ist, sofort ausgegeben. Sparen und Geldanlagen sind Fremdworte. (Thaichinesen sind da etwas anders, deshalb sind sie auch die erfolgreichen Geschäftsleute in Thailand). Thais leben im Hier und Jetzt. Geld heißt Sanuk (Spass) haben und Status in Materiellem zeigen. Ist das Geld dann alle: Na und, was kümmert es mich, morgen ist ein neuer Tag!
Eine weitere wichtige Funktion des Geldes besteht darin, dass man damit sein Karma aufbessern kann, indem man mit dem Geld Gutes tut.
Bedeutung des Geldes für Farang:
Der Westler betrachtet Geld als notwendiges Übel. Auch er zeigt sein Geld, wenn er genug davon hat, nach aussen. Aber in einer Westbeziehung spielt das Geld eine gemeinsame Rolle. Anschaffungen werden gemeinsam geplant, oft steuert die Westfrau eigenes Einkommen bei, die Haushaltskasse wird vielleicht akribisch geführt und es wird Geld gespart. Geld ist für die Zukunft da, in der Gegenwart wird damit sorgsam umgegangen. Sicher schenkt der Westmann seiner Frau etwas zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Ganz aufmerksame Männer schenken auch mal zwischendurch Rosen. Aber die Frau regelmäßig mit Geld bei Laune zu halten, kommt einem Westmann schäbig vor. Er fühlt sich dann ausgenommen, die Frau wird von anderen nicht positiv eingeschätzt, mit Liebe hat das nichts zu tun. Eine Frau, die Geld sogar fordert, wird schon gar nicht akzeptiert. Es sei denn sie ist eine Prostituierte, aber die liebt ihren Freier nun ganz bestimmt nicht!
Jetzt hat aber der Farang seine Thaifrau genau so kennen gelernt. Solange die Beziehung noch auf einer reinen "Warentauschbasis" stand, war das für beide kein Problem. Ihn haben die Liebesdienste ja nur "peanuts" gekostet. Er dachte, das Bezahlenmüssen würde von selbst aufhören, wenn beide erst zusammenleben. Aber genau das Gegenteil passiert. Er wird immer öfter zu Kasse gebeten. Für den Farang wird die Thailady langsam aber sicher unverschämt. Hat er nicht verstanden warum sie so handeln muss, wird das liebe Geld meist zum ersten Streitpunkt.
Mögliche Lösung für das Geldproblem:
Der Farang muss seine finanziellen Möglichkeiten deutlich machen. Ist er nicht bereit, Zahlungen zu leisten, obwohl er ihrer festen Überzeugung nach dazu in der Lage ist, dann beleidigt er seine Thaifrau. Der Farang muss die Kontrolle über sein Geld vernünftig gegen das Wohlbefinden seiner Thaifrau abwägen. Geiz kommt ganz schlecht an, und es ist garantiert besser keine Beziehung mit einer Thaifrau einzugehen, wenn man sein Geld unbedingt zusammenhalten will.
Geben Sie ihrer Frau einen monatlichen Festbetrag über den sie frei verfügen kann. Gehen sie gemeinsam shoppen, planen sie Extraausgaben ein, weil Thaifrauen das Einkaufen lieben, und sich gerne von ihrer Kauflust treiben lassen. Vor allem, wenn sie weiß wie viel Geld sie vom ATM-Gott abgeholt haben. Der Farang wird in einer Thaibeziehung die Bedeutung des Geldes neu einschätzen lernen müssen. Ist er nicht dazu bereit, sollte er besser solo bleiben.
Familie
Bedeutung der Familie für die Thais:
Die Familie ist der zentrale Dreh- und Angelpunkt thailändischer Sozialbeziehungen. Die Bindung zur Familie wird mit zunehmendem Alter der Kinder, vor allem der Töchter, immer wichtiger und finanziell gewichtiger.
Die Eltern haben einem das Leben ermöglicht, das durch die Wiedergeburt zu ihnen geführt hat. Im Buddhismus kommen die Kinder zu den Eltern, als eine Wiedergeburt, und diese ziehen ihre Kinder mit sehr viel Liebe und Geduld auf. Klar wird der biologische Zusammenhang zwischen Eltern und Kind nicht in Frage gestellt, aber die Wiedergeburt gibt dem Buddhisten eine völlig andere Perspektive auf sein Leben.
Die Dankbarkeit der Kinder mündet später, in eine Art Bringschuld, die durch finanzielle Leistungen beglichen wird. Vor allem die Töchter tragen dabei eine Hauptlast. Das Eltern-Kindverhältnis beruht auf so etwas wie einem Darlehensvertrag, wenn man es aus westlicher Sicht betrachten will. Das „Lebensdarlehen“ kann von der Tochter z.B. durch eine lukrative Ehe, und die damit verbundenen Zahlungen des Ehemanns getilgt werden. Scheitert eine Ehe, was in Thailand nicht selten vorkommt, muss die Frau zusehen, wie sie ihre Bringschuld weiter tilgen kann. Darin liegt eines der stärksten Motive der Thaifrau, als Barlady an Geld zu kommen. Dadurch verliert sie zwar zunächst an Gesicht, sie kann ihren Status aber sehr schnell wieder „reparieren“, wenn sie die Familie mit ausreichend Geld versorgt.
Jeder in der Familie weiss, woher das Geld kommt, aber es wird nicht darüber gesprochen, und die nach aussen sichtbaren Statusverbesserungen tun das ihre. Natürlich leidet das Karma der Thailady auch unter ihrer neuen Tätigkeit, umso mehr ist sie auch für ihr eigenes Glück bestrebt, Gutes zu tun.
Ihre finanziellen Forderungen an den Farang haben also viel weniger mit persönlicher Bereicherung zu tun, als dies auf den ersten Blick den Anschein hat. Großzügig zu sein steht auf einem stark sozial und moralisch verankerten Kodex, der thailändischen Kultur. Gegenleistungen des Begünstigten werden nicht erwartet, was sich aus der selbstreflexiven Struktur der Großzügigkeit erklären lässt. ( Man verbessert ja sein eigenes Karma, wenn man hilft). Deshalb wird der Farang so selten ein Danke hören, wenn er sich für seine Lady in Unkosten gestürzt hat!
Dankbarkeit einem Menschen gegenüber der einem geholfen hat ist ein weiterer wichtiger Baustein des thailändischen Miteinanders. Hier wird das Familiensystem auch auf außerfamiliäre Beziehungen erweitert.
Die Bindungskraft der Familie ist so stark, dass viele Thaifrauen in der Nähe, oder ganz bei der Familie leben wollen. Die Rückkehr als wohlhabende Frau an der Seite eines spendablen Farang-Ehemanns, der für alle genügend sorgen kann, gilt als das Happy End für eine Ex-Barlady.
Bedeutung der Familie für den Farang:
Familie bedeutet für ihn in der Kurzform: fast das genaue Gegenteil zur Thaifamilie! Die allgemeine Tendenz zur Kleinfamilie, der Rückzug ins Privatleben und ein ausgesprochener Selbstbezug prägen das Sozialleben im Westen. Hier herrscht eine konkurrenzbetonte Arbeitswelt mit wenig Solidarität und vielen Machtverteilungskämpfen, die ein weiteres dazu tut, die Menschen im Westen zu prägen. Isolation und Stress, Angst vor der Zukunft und Angst vor vagen Bedrohungen lassen Westler nicht nur ihre Haustüren, sondern auch ihre Psyche doppelt und dreifach verschließen.
Wir Westler werden zur Unabhängigkeit erzogen. Sobald die Kinder flügge sind verlassen sie das Haus der Eltern. Sie beziehen eine eigene Wohnung, haben ein eigenes Auto, verdienen ein eigenes Einkommen, und knüpfen eigene, von der Familie unabhängige Kontakte, kurz, sie gehen eigene Wege. Die Eltern erwarten keine Zuwendungen in dem Maße, wie es in Thailand der Fall ist. Sie sind stolz auf die unabhängigen Kinder.
In Paarbeziehungen hat häufig jeder sein eigenes Einkommen. Sicher helfen sich Familienmitglieder in Not gegenseitig, aber dass eine Ehefrau ihren Mann um eine monatliche Zahlung an ihre Familie bittet, ist so gut wie undenkbar. Wie schon im Kapitel über Geld beschrieben, wird so etwas nicht mit Liebe in Verbindung gebracht, sondern dem Gegenteil!
Meist ist das Verhältnis zwischen Ehemann und Schwiegereltern nicht sehr eng, und beschränkt sich auf gelegentliche Besuche. Es wird aber auch jetzt klar, wieso ein Farang anfangs von der thailändischen Großzügigkeit und Herzlichkeit so angetan ist. Leider sieht er aber den dazugehörigen Kontext nicht.
Mögliche Problemlösung Familie
Zunächst ist es für beide Seiten wichtig die so entgegengesetzten Familensysteme kennen zu lernen. Die Sprachbarieren verhindern das zunächst, die Aussage einer Thaifrau: „I love my family“ kann ja alles und nichts sagen. Der Farang ahnt nicht was dahinter steckt, und wird weiter denken, dass er seine exotische Frau zu einer Westlerin umerziehen kann.
Er wird niemals die Familienbindung aufheben können, eher verlässt ihn seine Frau. Sie verliert ihr Gesicht, wenn sie nicht ihrer Familie hilft.
Hat der Westler verstanden um was es ihr geht, sollte er auch dafür seine finanziellen Möglichkeiten klar definieren. In Bezug auf die Finanzkraft der Farang existieren leider jede Menge Märchen in den Köpfen der Thai. Nicht selten übt die Familie auch Druck auf die Frau aus, wenn die gewünschten Geldbeträge nicht gezahlt werden. Es ist dann die Funktion der Thaifrau, geschickt zwischen den Parteien zu vermitteln. Scheitert dies, wird sie sich in den seltensten Fällen für den Farang entscheiden.
Im nächsten Kapitel Heirat, wird noch mal die Rede davon sein, wie folgenschwer ein zu früher Besuch des Farang bei der Familie der Thaifrau sein kann.
Heirat
Bedeutung der Heirat für Thais:
Die Heirat ist in Thailand nicht nur Sache zweier Menschen, die sich lieben und ihr Leben gemeinsam bestreiten wollen. Die Heirat ist viel mehr auch eine neue Verbindung zwischen zwei Familien. Diese Verbindung hat soziale und ökonomische Komponenten und basiert auf alten Traditionen. Will ein Mann eine Frau heiraten, muß er um ihre Hand anhalten, d.h. sich dem Familienoberhaupt der zukünftigen Ehefrau als gute Partie erweisen. Die soziale Stellung der Familie des Bräutigams und deren Finanzkraft spielen dabei eine Rolle und müssen zur Brautfamilie passen. Dabei wird natürlich eine gute Partie angestrebt.
Die Familie des Bräutigams hat für die Zukünftige eine von deren Familie festgelegte Summe zu entrichten. Die Höhe der Ablöse richtet sich nach dem Rang der Brautfamilie, und dem Ansehen der Tochter. Jungfräulich, schön und wohlerzogen, aus gutem Hause, mit vielen Chancen bei Verehrern, solche Attribute steigern das Brautgeld. Um den Brautvater zu überzeugen, muss sich die Familie des Mannes spendabel zeigen. Umgekehrt muss die ideale Braut aber auch eine lupenreine Vergangenheit haben. Eine geschiedene Ehe, Kinder aus dieser Verbindung und Hinweise auf ein eher unmoralisches Vorleben der Frau senken ihren Wert beträchtlich.
Kommt es zu einer Übereinkunft wird die Hochzeit arrangiert und mit viel Aufwand gefeiert. Bei der Hochzeit wird offen und mit Stolz auch die finanzielle Seite des Deals zur Schau getragen. Jeder weiß wie viel Geld geflossen ist. Dabei kann es auch sein, dass es einen offiziellen Betrag, sozusagen einen Bruttobetrag, und eine inoffizielle, tatsächlich gezahlten Summe gibt, die sich durch Rückzahlungen oder direkte finanzielle Hilfe für das Paar ergibt. Diese kleine Lüge wird von allen akzeptiert und dient der Wahrung des Gesichts der Protagonisten.
Die formalen juristischen Rahmenbedingungen einer Heirat in Thailand sind nicht so sehr staatlich geregelt, wie im Westen. Ebenso sind Scheidungen so betrachtet eher unkompliziert.
Bedeutung der Heirat für den Farang:
Heirat ist für ihn eine Angelegenheit zweier Individuen. Die Familie spielt keine große Rolle, es werden keine Zahlungen von irgendeiner Seite vorausgesetzt. Unschuld, moralisches Vorleben, Scheidungen usw. spielen ebenfalls keine sehr große Rolle, wenn beide die Heirat wollen. Ob die Eltern die Beziehung gutheißen oder nicht, ist auch eher sekundär. Der Farang geht mit einer Heirat nicht notwendigerweise eine enge Bindung mit der Partnerfamilie ein.
Trotzdem gibt es im Hintergrund moralische Werte, die bestimmen, wie eine Person eingestuft wird. Ganz sicher gelten Ex-Prostituierte als keine gute Partie, auch im liberalen Westen. Bildungsstand und die berufliche Karriere sind wichtig, wenn die Beziehung standesgemäß sein soll, und das soziale System im Westen, baut automatisch Grenzen auf, wer mit wem zusammenkommt. Sicher gibt es Ausnahmen, wie die kleine Sekretärin, die den Big Boss heiratet, oder die Bürgerliche, die in ein Adelshaus einheiratet. Aber Gleich zu Gleich gesellt sich gern, gilt schon auch noch im Westen.
Problem und Problemlösung!
Der Farang, der sich in eine Thaifrau verliebt hat, muss nach thailändischer Sicht diese auch heiraten. Dass er sich in eine Ex-Prostituierte verguckt hat, tut der Sache keinen Abbruch, im Gegenteil, es ist die Chance für die Familie, über Geld und Sachwerte, die der Farang aufzubringen hat, wieder zu Ansehen zu kommen.
Viele Thaifrauen sagen, nach gescheiterten Beziehung zu Thaimännern, dass sie keine Beziehung mehr zu einem Thaimann wollen. Als Grund wird oft die Promiskuität der Thaimänner genannt. Aber ganz sicher ist auch die geschiedene Thaifrau mit Kindern, auf dem Thai-Heiratsmarkt kaum noch vermittelbar.
Aber auch der Farang wird stets im Hinterkopf behalten dass seine Frau eine Prostituierte war.
Prostituierte haben auch bei ihm keinen guten Ruf. Das vergisst er zwar, wenn es im Bett gut klappt mit ihr, und auch sonst die erste Zeit für ihn paradiesisch erscheint.
Das ändert sich allerdings sehr schnell, wenn er ohne Vorwissen, ihrer Familie einen gemeinsamen Besuch abstattet. Jetzt kommen alle seine versteckten Vorurteile hoch und für ihn sieht es plötzlich so aus, als seinen alle liebevollen Bemühungen seiner Thailady nur Mittel zum Zweck gewesen, nämlich aus ihm so viel Geld wie möglich herauszuholen. Er addiert also plötzlich rückwärts, und stellt fest, dass es geradezu unverschämt von der Thaifamilie ist, ihm zu drohen, wenn er nicht auch noch eine Summe von z.B. 500 000 Baht zahle, würde die Beziehung zu seiner Thaifrau keinen Bestand haben. Er hat doch schon soviel für sie bezahlt, und jetzt auch das noch.
Für sie bricht eine Welt zusammen, wenn sie ihren Farang, ohne Vorkenntnisse seiner Kultur, was die Heirat betrifft, zur Familie bringt. Denn was ihm da passiert ist ein Schock für ihn und er wird nicht einen Baht zahlen, und abreisen wollen. Sie wird ihr Gesicht verlieren und wahrscheinlich auch die Beziehung. Es kann sogar sein das sie ihren Farang liebt, aber die Familienbande ist stärker.
Lösung:
Als Farang sollten sie, auch nach Kenntnis der Thaigepflogenheiten, noch immer ihre Thaifrau lieben und ehelichen wollen. Wenn ihnen das nicht passt, was oben beschrieben wurde, beenden sie, wenn sie können die Beziehung.
Die Thaifrau sollte offen das System erklären. Lügen in diesem Zusammenhang können für die Beziehung fatale Folgen haben.
Schon im Vorfeld sind Vorwände warum die Familie der Frau Geld braucht, die sich später als Lügen erweisen sehr gefährlich. Es ist besser die Wahrheit zu sagen und dem Farang zu erklären warum Gelder fließen müssen. In Geldangelegenheiten verstehen Westler selten Spaß!
Als Farang sollten sie sich einfach daran gewöhnen das Geld zur Thaibeziehung dazugehört. Wenn sie dem Geld zuviel Bedeutung beimessen, sparen wollen, gerne ihr Geld zählen, und nicht akzeptieren, dass Geld zur Liebe in Thailand gehört, dann bleiben sie solo!
Natürlich gibt es Ausnahmen zu allem was oben beschrieben wurde, aber die bestätigen nur die Regel. Es gibt nicht wenige Farang, die großen Wert darauf legen, dass sie ihre Thaifrau nicht in einer Bar kennen gelernt haben und auch nichts an die Familie gezahlt haben. Das ist meist zum Schmunzeln, denn wie sie oben lesen konnten, wird eine Thaifrau sich so gut wie nie mit einem Farang einlassen, wenn sie beste Chancen auf dem Thaiheiratsmarkt hat, und wenn doch, dann nur wenn er auch entsprechend zahlungswillig- und fähig ist.
Privatsphäre
Bedeutung der Privatsphäre für Thais:
Außer der Intimsphäre gibt es keine Privatsphäre in Thailands Sozialleben! Das klingt sehr eigenartig, denn auf der einen Seite wahren die Thais in Vielem sehr die Form, andererseits unterhalten sie sich im netten Plauderton in aller Öffentlichkeit über den neuen Farang an ihrer Seite. Monatliches Einkommen, persönlichste Eigenheiten des guten Mannes in körperlicher wie psychischer Form sind keine Geheimnisse, und binnen kurzer Zeit weiß so ziemlich jeder im Familienkreis und im Freundeskreis der Frau wie es um den Farang bestellt ist.
Thais leben gern und zahlreich eng zusammen. Sie haben keinerlei Probleme mit physischer Nähe, und sie lieben es Dinge gemeinsam zu tun. Sie essen gern zusammen, sie schauen zusammen fern, sie verreisen zusammen, sie machen zusammen ein Nickerchen, sie machen fast alles zusammen. Also werden sie auch vieles gleichzeitig zusammen tun: essen, fernsehen und palavern! Lautstärke ist ebenfalls mit viel Sanuk (Spass) verbunden und wenn Musik gehört wird, dann aber richtig.
Diese private Art des Zusammenlebens wird auch in der Konstruktion der Häuser deutlich. Das Leben findet bis auf Intimitäten in einem Raum statt. Es gibt zwar Rückzugsräume wie Toilette und Schlafzimmer, aber mehr auch nicht. Es wird auf dem Boden gegessen, und Thais können stundenlang auf einem Steinfußboden sitzen. Gemeinsamkeit bedeutet den Thais Schutz und Geborgenheit, und in der Gruppe kommt erst richtig Spaß auf.
Zieht sich ein Mitglied der Familie zurück, sei es durch Schweigen oder Verlassen des Raumes, um alleine zu sein, dann stimmt etwas nicht und zwar in höchstem Maße.
Bedeutung der Privatspäre für den Farang:
Sie ist ihm heilig! Wird sie verletzt ist ihm das peinlich bis ärgerlich. Der Farang der zuviel Nähe zwanghaft ausgesetzt wird, beginnt sich sehr schnell sehr unwohl zu fühlen.
Sein Einkommen und dessen Höhe werden von ihm selber, und nur wenn es von Vorteil für ihn ist, publik gemacht. Dabei wird gerne je nach Zweck mal das Brutto und mal das Nettogehalt genannt: Brutto zum Angeben und Netto zum Jammern. Dem Farang sind seine Zipperlein, seine kleinen und großen Macken peinlich, wenn sie öffentlich werden.
Westler kommen aus einer Welt in der der Rückzug ins Private sehr wichtig ist, weil im Grunde genommen jeder mit sich selber zurechtkommen muss. Dazu gehört auch das fast schon kontemplative Alleine sein wollen. Individualität, der eigene Stil, etwas Produktives ganz alleine zustande bringen, etwas Besonderes sein, das sind die hohen Werte die eine voll entfaltete Westpersönlichkeit ausmachen. Lebenslang lernen, sich Wissen aneignen, durch Wissen sich einen Vorsprung verschaffen, dass lernt der Westler sehr früh, und das kann und muß er für sich alleine tun. Er braucht seinen täglichen Rückzug in seine Welt und wenn es nur für einige Stunden ist. Dem Westler ist das Nachdenken über sich und die Welt sehr wichtig. Nur in der Ruhe findet er wieder Kraft sich dem täglichen Kampf zu stellen. Er gerät in ausgesprochenen Stress, wenn er dies nicht mehr tun kann.
Genau das wird ihm aber mit seiner anhänglichen Thaifrau passieren. Sie wird ihn nicht mehr alleine lassen! Sie kann anfangs nicht verstehen warum er sich in ein Zimmer zurückzieht und lesen will. Sie glaubt er wolle mit IHR nichts mehr zu tun haben. Warum das so ist wurde ja schon erklärt.
Problemlösung:
Sicher gibt es in Bangkok intellektuelle Thais, die Bücher verschlingen, Existenzialisten sind und Charly Parker hören.
Spass beiseite!
Die meisten Thais werden die Rückzugsmanöver des Farang anfänglich einfach nicht verstehen. Auch dass er allergisch reagiert, wenn man seine persönlichen Bereiche einfach mal aufräumt und hübscher arrangiert, wird zunächst nicht verstanden. Es wird wohl wieder notwendig sein, so gut es geht zu erklären wieso der Farang seinen täglichen kleinen Rückzug braucht.
Dem Farang wird es aber auch nicht sonderlich wehtun, wenn er einige Konzessionen macht und die liebevolle Nähe durch seine Frau mehr genießt, weil er jetzt ja auch besser versteht, dass sie ihn nicht dauernd kontrollieren will, oder ihm seine „Macke“ nicht gönnt.
Letztlich wirklich verstehen wird die Thaifrau den Farang nicht, aber sie wird ihn bei besserem Verständnis tolerieren.
Wenn ein Farang mit seinem Rückzug allerdings Geld verdient, Bücher liest um Artikel oder Bücher zu schreiben, oder ein Profimusiker ist, dann ist das was völlig anderes. Das ist Arbeit. Aber auch hier muß der Farang seine Arbeitszeiten so legen, dass die gemeinsame Freizeitgestaltung nicht durcheinander gerät.
Bei allen bisherigen Problemlösungen spielte die Informationsvermittlung eine wichtige Rolle. Bitte bedenken Sie, dass diese sehr schwierig wird, wenn auf der einen oder anderen Seite der Beziehungsfront nur unzureichende Fremdsprachkenntnisse herrschen. Das kann das Aus für die Beziehung bedeuten! Falls es also Dolmetscher-Freunde im Bekanntenkreis gibt, dann scheuen sie sich nicht, diese bei machen Gesprächen hinzuzuziehen.
Eifersucht (Butterfly)
Eifersucht auf Thailändisch:
Thaifrauen sind sehr eifersüchtig! Mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit ertappen sie den Farang bei jedem Blick, den er unschuldig oder nicht, einer anderen Thaischönheit zuwirft.
Die Thaifrau wird ihren Schatz wie den eigenen Augapfel hüten, denn sie weiß selber, dass das Angebot an Frauen groß ist, und sie kennt die Tricks der Konkurrentinnen selber nur zu genau. Ein weiterer Grund für die Eifersucht sind die Erfahrungen die Thaifrauen aus ihrer Ehe mit einem Thai mitbringen. Thaimänner sind extrem „ fremdgängerisch“ , und nicht wenige Beziehungen scheitern an diesem Umstand. Mit dem Farang soll das nicht noch mal passieren! Um ihren Farangmann erst garnicht in die Versuchung zu führen, wird sie versuchen ihn davon abzuhalten alleine auszugehen. Je nach Temperament wird sie dies auf sanfte oder auf direkte Art und Weise tun. Es entspricht nicht ihrer klassischen Rolle als Thaiehefrau, aber wie schon gesagt die Thaifrau geht mit bestimmten Vorerfahrungen in die neue Beziehung.
Eifersucht westliche Variante:
Im Westen sind normalerweise Blicke, auch ein nett gemeinter kurzer Flirt mit den Augen, noch kein Grund eifersüchtig zu werden. Überhaupt sind die gegenseitigen Besitzansprüche, alleine schon durch die Emanzipationsbewegung, sehr in den Hintergrund getreten. Westbeziehungen gestehen dem Partner Freiheiten zu, die es so in Thailand meist noch nicht gibt. Vor allem dass Ehefrauen sich auch alleine mit anderen Männern treffen können ist undenkbar in Thailand. Auch die Freizeitbetätigungen des Westmannes, sich alleine mit seinen Kumpels auf ein Bier zu treffen, wird von der Westfrau dankbar angenommen, denn dann hat sie ja auch mal ihre Ruhe vorm Göttergatten.
Problemlösung:
Das ist reine Vertrauenssache und mit Worten schwer zu lösen. Der Westler sollte versuchen seiner Thaidame so treu es geht zu sein, nicht zu lügen und sich wirklich fragen, ob er die Beziehung ernst nimmt und bei ihr bleiben will, wenn er dauernd konkrete Gelüste auf andere Frauen hat. Da es ja sehr einfach für ihn ist mit einer Barlady anzubandeln, und diese ja auch sehr mit Verlockung arbeiten, kann das für ihn das Gefühl in der Beziehung gefangen zu sein noch verstärken. Da hilft nur: Egal ob eine andere eventuell hübscher, jünger, mehr sexy, was auch immer ist, er wird auch mit ihr dieselben Probleme kriegen, die er jetzt schon hat. Falls aber schon einige Probleme in der Beziehung mit seiner Thaifrau gelöst wurden, dann sollte er sich überlegen, ob er diese Fortschritte aufs Spiel setzen will. (Das ist ja auch in Europa nicht anders.)
Er sollte sie zu seinen Treffen mit Kumpels ruhig mal mitnehmen, damit sie sieht dass nichts Gefährliches dabei ist. Auch sollte er sich nicht aufregen, wenn er bei später Heimkehr eine Predigt zu hören kriegt.
Der Farang lebt jetzt in einer Eifersuchtskomödie und daran wird er kaum etwas ändern können. Mit der Zeit kann sich ihre Eifersucht etwas legen.
Falls die Thaifrau allerdings beginnt immer öfter alleine ausgehen zu wollen, um sich mit ihren „friends“ ( Thais sagen zu Freundinnen so und auch zu Freunden, man weis nie ob ein Mann oder eine Frau gemeint ist) zu treffen, dann sollte der Farang seine Frau sehr gut kennen, wenn er nicht mißtrauisch werden sollte. Dann stimmt etwas ganz und gar nicht in der Beziehung!
Denn viele Ex-Barladies haben auch sehr schlechte Erfahrungen mit Farangs gemacht, die sich nicht einen Deut um die Thailändische Kultur gekümmert haben, nur ihren Spaß wollten, fremd gegangen sind, oder die Frau schlicht ausgebeutet haben. Vergessen sie nicht als Westler, dass diese Vorerfahrungen eine Thailady sehr gerissen machen können. Sie wird versuchen das Maximum an Geld aus ihnen herauszuholen, sie wird sie betrügen wenn sie es für richtig hält, Gelder von Vorgängern beziehen, und sie verlassen, wenn sie nicht mehr für sie wertig genug sind. Das klingt hart, aber das Prostitutionsgeschäft ist keine Kinderkrippe.
Lernen sie Ihre Thailady so gut es geht kennen, achten sie darauf wie sie sich anderen Thais gegenüber verhält. Wie schon ganz am Anfang dieses Kapitels gesagt, sollten sie bei krimineller Neigung, oder Rauschgiftkonsum ( Yaabaa) das Weite suchen, sie haben sonst kaum eine Chance ungeschoren aus dem Verhältnis herauszukommen. Wenn Geldbeträge aus Ihrer Brieftasche verschwinden, wenn sie unangenehmen Besuch von Thaimännern bekommen, die von Ihnen Geld fordern, weil Ihre Frau z.B. Spielschulden gemacht hat, und später Ihr Haus plötzlich ausgeraubt wird, dann haben sie ihre Thailady leider zu spät richtig einschätzen gelernt.
Kritik und Status
Bedeutung von Kritik und Status für die Thais:
Thais sind sehr um ein harmonisches Miteinander bemüht, und das geht soweit, dass auch bei offensichtlichem Fehlverhalten eines Thais, er dafür nicht kritisiert werden darf. Das hat mit der Wahrung des Gesichts zu tun, und treibt bisweilen seltsame Blüten. So sollte Kritik wenn überhaupt in sehr verklausolierter Art und in Nebensätzen verpackt, nach ganz viel Lob und Zuspruch geäußert werden. Auch der absolute Respekt vor höhergestellten Personen, sei er durch Status, Alter oder Großzügigkeit erworben, ist ein fester Bestandteil des Thai-Sozialsystems. Sicher werden unter ganz bestimmten Bedingungen auch mal negative Äußerungen über eine andere Person gemacht, aber niemals in deren Beisein. Diese Verhaltensweisen gelten zwischen den Thais. Farangs gegenüber müssen sie nicht gelten, weil Farangs nicht zur Thaikultur gehören.
Bedeutung von Kritik und Status für den Farang:
Vieles in der Westkultur basiert auf antagonistischen Systemen, wie z.B. These und Antithese, linke und rechte politische Gesinnung, Katharsis und Heilung usw. die durch einen intellektuellen Kampf zwischen beiden, den Weg zur Wahrheit zeigen. Wir werden dazu angehalten uns einen Weg zwischen den Glaubenrichtungen und Wertewelten selber zu suchen. Es ist, wenn man so will, eine Streitkultur, wo um die Wahrheit gerungen wird. Im Westen werden wir zur Kritikfähigkeit erzogen. Unser Intellekt wird geschult möglichst alles zu hinterfragen, also auch Menschen.
Gerade in der Pubertät werden wir zu wahren Revolutionären, die die Autorität der Eltern, Lehrer letztlich der ganzen Welt in Frage stellen. Das wird von der Westkultur gefördert und bestärkt. Rethorik und Argumentation werden zu scharfen Waffen der Auseinandersetzung, auch wenn es nur um Belanglosigkeiten geht. Bis zur persönlichen Verunglimpfung des Kontrahenten kann das gehen, und es wird akzeptiert.
Kein Thema ist tabu, und ist die Auseinandersetzung auch noch so hitzig, es geht doch nur um ein Sachthema, und wenn der Disput zu Ende ist, ist niemand beleidigt weil er
angegriffen wurde.
Das stimmt solange es nicht um Verhaltensweisen geht, oder um emotionale Konflikte.
Denn dann wird auch der Westler sehr schnell sauer, wenn man ihm auf diesen Ebenen mit Kritik kommt. Bei einem Streit wird daher ausgiebig von verbalen Verletzungen Gebrauch gemacht, es wird mit aller Logik und Schärfe das eventuelle Fehlverhalten des Gegenübers analysiert und kritisiert. Ist der Streit vorüber, wird sich versöhnt und bis zum nächsten Streit herrscht Frieden. Das braucht der Westler um sich wohl zu fühlen, zumindest könnte man diesen Eindruck haben.
Der Kritikkonflikt
Schon wieder Katze und Hund. Denn sobald der Westler etwas bei seiner Thailady nicht gut findet und sie kritisiert, erlebt er etwas für ihn wirklich Neues. Sie reagiert völlig überzogen, stellt die Beziehung in Frage, wird ausfallend ihm gegenüber und beschimpft ihn. Dabei ging es z.B. nur darum, dass sie dauernd beim Spülen des Geschirrs, den Abfluß in der Küche mit Essensresten verstopft.
Er hat ihr das aber in einem vorwurfsvollen Ton gesagt, weil es ja um die Sache ging. Das war falsch, denn seine Frau versteht das als Angriff auf ihre Person, ihr Gesicht.
Kritikkonfliktvermeidung beim Farang:
Mit der Zeit lernt der Farang vermintes Terrain zu meiden. Fragt sie ihn, ob er denn diese oder jene Frau hübsch fände, sollte er niemals ja sagen. Denn damit sagt er: Du, meine Frau bist nicht hübsch. Denken sie sich eine gute Notlüge aus, die aber stichhaltig sein muss.
Falls ihnen mal rausrutscht, dass das Haus eines befreundeten Pärchens aufgeräumt und sauber aussieht, dann freuen sich auf eine anregende Diskussion darüber, wie wenig sie
die beschwerliche Hausarbeit ihrer Thaifrau honorieren.
Falls sie sich ein neues Kleid gekauft hat, und sie fragt, wie sie es finden, vergessen sie bitte Ihren Westgeschmack, falls es kitschig aussieht, und sagen einfach es sei toll. Detailverliebte Sachkritik wie, es passt besser zu den rosafarbenen Schuhen, oder ich würde das lieber nicht mit der Jeansjacke kombinieren, kann je nach Laune der Thailady zu einer Beziehungsgrundsatzdiskussion führen.
Wenn sie skinny ist, wird sie Sie dauernd fragen ob sie zu dünn ist. Wenn sie etwas fülliger ist, wird sie ihnen dauernd sagen, dass Sie skinny Ladies lieber mögen. Wehe eine andere Frau hat einen großen Busen und sie bemerken das ihrer Frau gegenüber. Stellen sie sich dann schon mal auf eine Busenvergrößerungskostendiskussion ein. Dann haben sie noch Glück gehabt, denn es kann auch sein, dass sie mit vielen Worten ihre Vorzüge herunterbeten dürfen, ehe sie sich wieder beruhigt hat.
Bitte vermeiden Sie bei Diskussionen folgende Worte: Mein Haus, Mein Geld, Mein Auto, alles mit Mein, ist gefährlich, weil das eine Kritik an ihrer Frau darstellt. Es ist so!
Falls sie nach Monaten ausführlichen Sexuallebens etwas müde werden, sagen sie niemals die Wahrheit. Ihre Thaifrau wird daraus, das berühmte Du liebst eine Andere, oder Du liebst mich nicht mehr, machen.
Wenn wir schon dabei sind:
Wenn sie Thais, die gerade gegähnt haben, fragen ob sie müde sind, werden sie in 90% der Fälle ein klares NEIN hören. Wenn sie also ihrer Angebeteten mit der Begründung sie seien müde, kommen, wenn es ums Ausgehen, Einkaufen egal was geht, haben sie schlechte Karten.
Bitte halten sie unbedingt Versprochenes ein, auch wenn sie kurz vorm Kollaps sind. Eine Thaifrau kennt keine Gnade, wenn sie ihr was versprochen haben.
Diese Liste könnte noch länger werden, weil ja individuelle Befindlichkeiten nicht berücksichtigt werden können. Aber nochmal, Sie lieber Westler haben es mit einer Frau aus einer völlig anderen Kultur zu tun. Der Gerechtigkeit halber sollte aber nicht verschwiegen werden, dass auch die Westliteratur über Frauen, so einiges an für Männer unverständlichem zu bieten hat.
Immer wieder wird der Westler aber auch zu seiner Thaifrau sagen: Das ist unfair. Denn er darf keine Kritik üben, während sie ihn dauernd kritisiert, oder an ihm rumnörgelt. Da dies aber wieder eine Kritik an ihr darstellt, entsteht ein Widerspruch der kaum lösbar scheint. Das ist eines der großen Mysterien der Thaikultur.
Es kann sehr gut sein, dass die Thaifrau den Farang an dieser Stelle sehr gut durchschaut hat, denn sie weiß genau das sein Egalitätsbedürfnis ihn dazu bringt sich zu Ärgern. Sie kann ihn damit aus der Reserve locken.
Fangen sie an, ihre Kritik nicht mehr mit westlichen Augen zu sehen. Nehmen sie die Kritik nicht allzu ernst, wenn sie selber wissen, dass sie eher zum Spiel gehört, als wirklich begründet zu sein.
Versuchen sie sich ein ruhiges Nervenkostüm zuzulegen. Werden sie langsamer mit ihren Aussagen und Entscheidungen. Nehmen sie sich Zeit mit einer Antwort, und geben sie Ihrer Thaifrau das Gefühl sie seien souverän. Es wirkt Wunder.
Wenn ihnen das alles unerträglich erscheint, dann sollten sie besser........ Sie wissen schon.
Fazit
Nach allem was bisher beschrieben wurde, werden Sie sicher jetzt besser verstehen was den Sprengstoff in der Thai-Farangbeziehung ausmacht: Gegenseitiges Unwissen und Mißverständnisse über die Kultur des Anderen.
Damit also eine West-Thai-Beziehung funktionieren kann, ist es unbedingt notwendig sich verständigen zu können. Die bisher geschilderten Probleme sind wirklich nicht nur Ihre höchst eigenen Beziehungsprobleme, sondern sie sind fast jedem West-Thai-Paar bekannt. Es macht also durchaus Sinn mit anderen Paaren über die eigenen Probleme zu sprechen. Manche Thaifrauen sprechen ziemlich gut Englisch und können Ihrer Frau helfen, wenn Sie noch nicht so gut Englisch spricht. Auch ein Englischkurs für Ihre Frau ist eine gute Investition.
Ebenso natürlich auch ein Thaisprachkurs für Sie selber, kann nicht schaden. Aber das sind langfristige Hilfen, und bei einem akuten Zwist nutzen sie wenig.
Die größten Differenzen tauchen beim Geldproblem auf. Es macht wirklich keinen Sinn in einer Beziehung zu bleiben, die Sie finanziell ruinieren würde. Wenn trotz Erklärungen und ehrlicher Darlegung Ihrer Möglichkeiten, Ihre Thaifrau weiterhin nur am großen Geld Interesse zeigt, dann stimmt etwas mit ihr nicht, und die Beziehung hätte so und so keinen Bestand.
Sie sollte zu Kompromissen bereit sein, sie sollte ehrlich zu Ihnen sein und sie sollte bereit sein dazuzulernen. Das gilt aber auch im gleichen Maße für Sie.
Natürlich muss noch mehr in einer Beziehung stimmen, damit sie funktionieren kann:
Gibt es gemeinsame Interessen, passen Lebensstil und Geschmack zusammen, decken sich die Freizeitinteressen usw.
Zu guter Letzt sollten auch die allgemeinen Rahmenbedingungen für Ihr Leben in Thailand stimmig sein. Es macht ja wenig Sinn, sich auf das Beziehungsabenteuer einzulassen, wenn man schon sicher ist das Land wieder verlassen zu wollen oder zu müssen. Falls sie wenig Geld haben (unter 800 Euro/Monat) wird es sehr schwer werden mit einer Thaifrau zusammen zu leben. Ausnahmen bestätigen wieder die Regel.
Neben den beziehungstypischen Besonderheiten, werden Sie auch im alltäglichen Leben, vieles kennen lernen, was Ihnen befremdlich vorkommt. Thailand ist nicht jedermanns Sache, und auch hier gilt ruhig bleiben und einen mittleren Weg finden.
Falls es Sie interessiert finden Sie hier weitere Informationen.
Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen nun auch noch zu diesen Punkten Ratschläge zu erteilen. Es reicht schon, wenn die kulturspezifischen Hürden durch seine Lektüre etwas leichter genommen werden können.
Literaturempfehlung:
Thailand Fever: A Road Map to Thai-Western relationships.
